Im Gegensatz zu manchen anderen Musikinstrumenten sind Harmoniums wegen ihrer Klangerzeugung durch 'durchschlagende' Zungen weitgehend unempfindlich gegen Verstimmung durch Temperatureinflüsse. Ein einmal gestimmtes Harmonium braucht normalerweise nicht mehr nachgestimmt zu werden; die Stimmung kann noch nach 100 bis 150 Jahren in sich sehr gut sein.
In der Regel ist die Aufstellung eines Harmoniums in einem normal temperierten Wohnraum unkritisch, sofern sich dort keine Fußbodenheizung (siehe unten) befindet.
Dennoch sind einige Faktoren zu beachten:
Diese Regeln gelten im Prinzip für alle Musikinstrumente, deren Haupt-Baustoff Holz ist.
Zu möglichen Problemen und Fehlfunktionen des Harmoniums und ihrer Beseitigung
können wir Ihnen als Lektüre das Kapitel "Fehler und Störungen
finden und beseitigen" im Aufsatz von Joachim WEISCHET: "Zur
Praxis des Harmoniumbaus bei Olof Lindholm" empfehlen, der auch
gedruckt im Heft "Arbeitskreis Harmonium in der
GdO Oktober 1999" erschienen ist.
Dieser Aufsatz bezieht sich zwar ausdrücklich auf Saugwind-Instrumente,
jedoch lassen sich viele der dort geschilderten Methoden zur Fehlerbeseitigung
auch auf Druckwind-Harmoniums übertragen
Der Aufsatz ist auch auf der Website der Harmonium-Collection Averesch (http://harmonium.bei.t-online.de/) nachzulesen und steht dort auch als PDF-Datei zum Herunterladen bereit, ebenso die Einführung "Grundwissen zum Harmonium" von Ulrich AVERESCH.
Erstellt von Stefan
Gruschka.
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